Querschnitt - Rainers Modellbau

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Victory Querschnitt – Teil 1

Hier möchte ich den Bau des Querschnittsmodell der HMS Victory von DeAgostini zeigen. Mich reizt an diesem Modell die Bauweise mit den einzellnen Spanten. Das sieht sehr interressant aus.
Es gefällt mir besser als das Schnittmodell von Corel, welches ich auch noch zu liegen habe. Die Teile sind erst mal sehr gut gelasert. Ein Spant besteht aus 3 Teilen und die rechten und linken Teile sind wirklich Deckungsgleich.
Zum Aufbau gibt es einen Spantenplan, auf welchen man die einzellnen Teile beim kleben mit Nadeln festmachen soll. Das hat mir nun nicht gefallen.
Da auch die einzellnen Löcher für die Querverstrebugen auf dem Plan sind, habe ich dort 2mm Metallstifte (Nägel) eingebracht.

Auf diese habe ich die einzellnen Spantenseiten gesteckt und dann das Mittelteil angeklebt.
Nur die Nahtstelle habe ich mit einer Nadel gesichert.

Das ging erfreulich gut und das Ergebniss überzeugt mich.
Die Spanten sind nun alle fertig und auch schon am Kiel befestigt.
Mit den Abstandshaltern geht diese Arbeit Problemlos von der Hand. Auch die Lösung mit dem Stück Restplatte am oberen Ende um Verwindungen zu vermeiden funktioniert gut. Das verwendete Klebeband sollte aber schon ganz gut halten.

Ganz wichtig, habe ich beim kleben festgestellt, ist wenigstens die Klebeflächen gut von den Brennspuren zu reinigen. Es gibt sonst keine feste Verbindung.
Die Leisten der Aussenbeplankung sind schon geschnitten und fertig zum befestigen. Die Leisten sind farblich ein wenig unterschiedlich. So sieht es nicht so Eintönig aus.

Die Aussenbeplankung ist nun bis auf die Höhe der ersten Stückpforten angebracht. Durch die unterschiedlichen Farbtöne der Leisten ergiebt sich ein nicht so eintöniges Bild.

Auf den nächsten beiden Bildern habe ich rot Eingekreist, wie die Beplankung durch das Anphasen der Leisten von innen ausgesehen hat. An einigen Stellen schimmerte auch etwas Licht durch.
Da habe ich nun die Innenbeplankung mit verdünnten Holzkitt ausgepinnselt. Nach 24 Stunden durchtrocknen ist der Rumpf sehr Stabil und Verwindungsfest geworden. Vorhar war das nicht so fest.
Höher kann man dies aber nicht machen, da im weiteren Bauverlauf noch Spantensegmente von innen eingeklebt werden.

Die Außenbeplankung wurde weitergebaut. Laut Anleitung sollten bei den Stückpforten an den Außenspanten kurze Holzleisten geklebt werden. Ob das richtig gerade wird, da hatte ich meine Zweifel. Also habe ich Leisten über die ganze Breite geklebt und als die notwendige Höhe erreicht war die Position der Pforten ausgemessen und ausgeschnitten.
Die Außenbeplankung ist nun komplett angebracht und an den Kanten abgeschliffen.

Auch die Innenbeplankung ist so weit fertig, wie im aktuellen Bauabschnitt vorgegeben.
Die ersten drei Leisten beidseitig des Kiels sind im Farbton Nußbaum gebeizt und 2mm stark.
Die restliche Innenbeplankung ist 1,5mm stark und mit einem Gemisch aus Nußbaum und Eiche hell gebeizt. Das Beizen habe ich vor dem aufkleben der Leisten gemacht.

Der Mastfuß ist mit einem Gemisch aus Nußbaumbeize und Aquacolor Schwarz gestrichen.

Victory Querschnitt – Teil 2

Als nächstes wurde der Pumpenbrunnen gebaut. Entgegen der Anleitung habe ich diesen aber außerhalb des Rumpfes beplankt und vollendet. Das ging um einiges einfacher.
Innen ist es mit einem dunklen Holzfunier verkleidet und außen mit Nußbaum.
Dann wurden die Ablagen und der Pumpenbrunnen eingebaut.

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Da ich auf einigen Bildern gesehen habe, das in der inneren Beplankung Verstärkungen vorhanden sind, habe ich diese mit einer Leiste nachgebildet. Diese habe ich gleich noch mit zur Abstützung der Ablagen genommen.

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Nun ist das erste Deck an der Reihe. Auch hier habe ich mich nicht an die Anleitung gehalten. Die Grätings habe ich noch nicht eingebaut, sondern nur als Form für die Decksausschnitte genommen. Vor allem das Kleinere, welches mit einer Seite in der Luft schwebt, ist mir doch zu wackelig gewesen um drumherum zu arbeiten.

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Die Holzleisten sind vor dem Einbau schon mit Eiche gebeizt, da man sonst kleinste Kleberreste sieht. An diesen Stellen dringt keine Beize in das Holz ein, da die Poren durch den Kleber verschlossen sind.
Nach dem Einbau habe ich leich mit 240er Sandpapier überschliffen, da doch kleine Dickenunterschiede in den Leisten sind. Da ergibt sich nun ein der Eindruch eine alten Decks. Mir gefällt es so.

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Die Innenwände habe ich entgegen der Anleitung nun schon fast bis oben beplankt. Das Abschleifen der Enden, wenn noch keine Kleinteile an Bord sind, geht viel einfacher. Da kann dann auch nicht so einfach etwas beschädigt werden. Das Problem des Schleifstaubes auf der Inneneinrichtung wird so auch verringert.

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Nun geht es weiter mit den Kisten und den Ulmen- und Kettenpumpen.

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Victory Querschnitt – Teil 3

Nach langer Zeit geht es nun weiter.

Es sind zwei Decks dazugekommen. Die Deckplanken werden bei mir, entgegen der Anleitung, vor dem aufkleben gebeizt. Das hat den Vorteil das die Planken auch von unten mit Beize versehen sind und es keine Stellen gibt, wo wegen Kleber keine Beize hinkommt. Von den Arbeitsschritten habe ich keine Fotos gemacht.

Im weiteren verlauf habe ich alle Decksplanken des neuen Decks geschnitten und dann 10 Minuten in Beize gelegt. Danach ordentlich trocknen lassen. Trocknung auf der Heizung geht sehr gut.

Den erhöhten Bereich um den Mast habe ich jetzt schon gebaut. Nach der Anleitung kommt er erst später dran.
Rechts und links neben den Grätings habe ich je eine Decksplanke geklebt. Die rechte Planke stabilisiert auch noch den Decksbalken, welche durch die Pumpendurchführung sehr geschwächt ist.
So habe ich die Begrenzungen für den erhöhten Bereich. Diesen baue ich als extra Teil. Das ging einfacher als jede Planke für sich an den Mast anpassen und einkleben.
Zum Schluss passt das Teil problemlos über den Mast in den vorgesehenen Bereich.

Das Deck ist fertig beplankt und wartet auf die Bestückung und Ausstattung.

Die fertig getakelten Kanonen. Die Fäden in den Blöcken sind beweglich. So das, wenn die Kanonen an ihrem Platz stehen, alles ordentlich festgezogen werden kann.

Das Deck wir nun mit den Kanonen bestückt. Damit die ganze Tackelage nicht so ziellos rumhängt wurde diese mit Klebestreifen fixiert. Nach dem Ausrichten der Kanonen wurden die Lafetten mit Kleber am Deck befestigt. Im nächsten Schritt wurde die Tackelung festgezogen und an den vorgesehenen Plätzen verklebt.

Im nächsten Schritt sind die Decksbalken für das letzte Deck eingezogen worden. Bevor das deck mit Planken versehen wird, wurde das darunterliegende Deck noch mit Inventar und dem Reinigungsgeräten der Kanonen ausgestattet.

Im nächsten Teil geht es an die Bereiche außerhalb der Rumpfes.

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