Krabbenkutter Bremen

Krabbenkutter Bremen ist ein Holzmodellbausatz eines Kutters, der 1953 in einer kleinen Werft an der deutschen Küste gebaut wurde. Erbaut aus Holz und mit einem Dieselmotor versehen sind die Krabbenkutter fast ausschließlich in der Nord- und Ostsee zu finden.
Aufgrund der Empfindlichkeit der Fänge werden sie normalerweise sofort direkt an Bord gekocht verarbeitet
Der Bausatz enthält alle Teile schon ordentlich vorgeschnitten, so das nur noch die Stege in den Holzplatten durchtrennt werden müssen. In diesem Bausatz sind die Teile noch nicht einem Laser geschnitten. Es gibt keine Brandspuren. Ich denke es ist mit einem Wasserstrahler geschnitten. Die Beschlagteile bestehen aus Guß und Messing
Als erstes wurden die Spanten auf den Kiel gesteckt, im rechten Winkel ausgerichtet und dann verklebt. Bitte genau die Größe der Spanten beachten. In der Anleitung meines Bausatzes stimmte die Reihenfolge in der Anleitung nicht mit den Nummern der Spanten überein.

Nach dem trocknen des Klebers, ich warte immer ca. 24 Stunden, habe ich das Deck mit kleinen Nägeln befestigt und dann mit Klebstoff ordentlich verklebt. Die Löcher für die Nägel im Deck wurden mit 0,8 mm vorgebohrt. Die Nägel wurden nach dem vollständigen trocknen des Klebers wieder ordentlich entfernt.

Ich empfehle die Leisten vorher ordentlich zu wässern. Sie biegen sich dann einfacher und brechen nicht so leicht. Zum Bug und Heck hin sind die Leisten dann passend zu verjüngen. Die Leisten werden an die Spanten geklebt und zur Sicherheit genagelt. Auch auf die Längsseiten der Leisten gebe ich Holzleim. Das verleimt die Leisten untereinander und gibt zusätzlich Stabilität.

Als nächstes erfolgt das Spachteln und verschleifen. Als Ergebnis soll eine Oberfläche ohne Spalten zwischen den Planken, Dellen und Beulen entstehen. Dies ist wichtig, da die Leisten der Zweitbeplankung nur eine Stärke von 0,5 mm haben.
Auch die ersten Leisten für das Deck sind aufgeklebt. Jede Leiste wird einzeln geklebt. Der Bereich wo die Leiste hin soll wir dünn mit leicht verdünntem Ponal-Express eingestrichen und dann die Leiste aufgelegt und ordentlich angedrückt. Das geht sehr gut und schnell.

Weiter im Baugeschehen. Den Abschluß bildet die Boardwand aus 1,5 mm Sperrholz. Der Übergang zu den 2 mm starken Planken musste dann auch noch angepasst werden. Als nächstes wurde der Kiel eingeklebt, alles verspachtelt und geschliffen und die Boardwand von innen Verkleidet. Die Zweitbeplankung für den Rumpf ist als nächstes dran.

Die Boardwand wurde nun auch von außen mit einer Zweitbeplankung aus hellem Holz versehen. Den Anschluss nach unten bildet die Scheuerleiste. Die restliche Zweitbeplankung erfolgt mit dunklem Holz. Die Abmessungen der Leisten der Zweitbeplankung sind 5x0,5 mm. Benutzt habe ich dafür normalen Express Holzleim. Alles bekam zum Abschluss einen Anstrich mit farblosen seidenmatten Lack.

Nach dem Ende dieser Arbeiten habe ich die Bordwand mit dem Handlauf und den Boardwandstützen versehen. Die Handläufe waren leider zu kurz und die Lücken mussten mit Reststücken geschlossen werden. Dann kam der Fahrstand, die Ladeluke und der Niedergang an Deck. Vom Bau habe ich leider keine Bilder gemacht. War aber nach der Anleitung ohne Probleme möglich.

Mit den folgenden Bildern ist der Bau des Modells abgeschlossen. Vom Bau der ganzen Decksausrüstung habe ich leider auch keine Fotos. Die Fangnetze waren aber das Schwierigste. Da ich in der Anleitung keine Angaben zu den Abmessungen gefunden und habe ist es nach Gefühl gemacht.

© Rainer Mittmann 2014 - 2020

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